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CULTURA DE AUSTRIA

Samstag, 30 Juni 2018 21:41

Brasilien und Venezuela: Masern bedrohen Indigenen-Stamm

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Die Yanomami sind das größte relativ isoliert lebenende indigene Volk im Amazonas-Gebiet. Foto © Fiona Watson/Survival

Indigene Völker leben abgeschieden. Für sie sind Krankheiten, für die sie kaum natürliche Abwehrkräfte haben, besonders gefährlich. Nun breiten sich Masern aus.

Der indigene Stamm der Yanomami an der Grenze zwischen Venezuela und Brasilien wird von einem Masern-Ausbruch bedroht. Seit März haben sich die Erkrankungen gehäuft, wie die Organisation Survival mitteilte. Deren Direktor Stephen Corry bezeichnete Indigene als die "bedrohtesten Gesellschaften" der Welt.

"Wenn Indigene an Krankheiten wie Masern oder Grippe erkranken, sterben meist viele von ihnen." Survival vermutet, dass illegale Goldgräber die Krankheit eingeschleppt haben.

Bei seiner Südamerika-Reise im Januar hat Papst Franziskus mehr Rechte für die indigenen Ureinwohner gefordert. Was er damals gesagt hat, können Sie hier nachlesen.

Verbundener Link: survivalinternational.de/nachrichten/11972 

Letzte Änderung am Samstag, 30 Juni 2018 21:51
Redaktion

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