Der Film La Cena von Manuel Gómez Pereira und Cristóbal García eröffnete das Festival und wurde vom Publikum mit großem Applaus aufgenommen. Vor dem Hintergrund der spanischen Nachkriegszeit verbindet der Film Drama und Humor und zeichnet aus heutiger Perspektive ein Bild von den Spannungen, Ängsten und Widersprüchen einer von Unsicherheit geprägten Gesellschaft.
Im Rahmen des Abends wurde zudem Antonio de la Torre mit dem Honorary Award ausgezeichnet, in Anerkennung seiner herausragenden Karriere und seines Beitrags zum zeitgenössischen spanischen Kino. Mit seiner Vielseitigkeit und intensiven Darstellungskraft hat er sich als eine der angesehensten Persönlichkeiten des europäischen Kinos etabliert.
Unter den Gästen befand sich auch die spanische Botschafterin in Österreich, María Aurora Mejía Errasquín. Sie hob den Wert des Festivals als hervorragende Gelegenheit hervor, die spanische Kultur in Österreich sichtbar zu machen, und betonte, dass die Botschaft die Initiative von Beginn an unterstützt habe, da sie die Vielfalt und Qualität des spanischen Talents widerspiegelt. Zudem unterstrich sie die Rolle der Kultur als Brücke des Verständnisses zwischen den Völkern.
Die Initiatorin des Festivals, Mery Cabezuelo, erklärte, dass das Spanish Vienna Film Festival als Begegnungsort zwischen Spanien und Österreich entstanden ist, zwei unterschiedliche Kulturen, die durch Kunst, Musik und Emotionen eng miteinander verbunden sind.
Cabezuelo betonte, dass diese Eröffnung mehr sei als nur ein Auftakt. Sie sei eine Feier des Kinos und all jener, die es möglich machen: Publikum, Gäste und Teams. Sie dankte den Institutionen, Sponsoren und Partnern, die von Anfang an an das Projekt geglaubt und es unterstützt haben, ebenso wie dem Team, das es Wirklichkeit werden ließ.
Zudem hob sie die Bedeutung des Kinos als universelle Sprache und als Raum der Begegnung hervor, gerade in einer Welt, die immer schneller und unpersönlicher wird. Sie rief das Publikum dazu auf, weiterhin ins Kino zu gehen und Filme als gemeinschaftliches Erlebnis zu verstehen. Diese erste Ausgabe des Festivals markiere den Beginn eines langfristigen Projekts als kulturelle Brücke zwischen Spanien und Österreich, so Cabezuelo abschließend.
Das Spanish Vienna Film Festival läuft noch bis zum 26.04. und ist damit ein Pflichttermin für alle Filmbegeisterten in der österreichischen Hauptstadt.
Auch der Flamenco, eine der prägendsten kulturellen Ausdrucksformen Spaniens, durfte bei der Eröffnung nicht fehlen: Mónica Clavijo und ihr Ensemble sorgten mit ihrer Darbietung für eine zusätzliche künstlerische Dimension.
Durch den Abend führten mit viel Charme und Humor Luis Larrodera und Marina Ritmica.
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Spanish Vienna Film Festival 2026
www.viennaspanishfilmfestival.com