Österreichs deutsch-spanisches Medium für Diplomatie, internationale Beziehungen und Kultur

Am 21. Februar wurde die Ausstellung Ausgestorben!? im Raum zam des Weltmuseums der Presse vorgestellt. "Es handelt sich um ein neues, völlig partizipatives Format, bei dem Objekte nicht als Kunstwerke, sondern als Elemente des kritischen Austauschs betrachtet werden, um gängige Erzählungen über das Aussterben zu hinterfragen und aus anderen Perspektiven neu zu erzählen", erklärte Kuratorin Claudia Augustat. Anlässlich der Eröffnung von Ausgestorben!? fand eine Podiumsdiskussion mit Claudia Augustat, Edson Krenak und René Kuppe zum Thema "Ökozid in Lateinamerika und indigener Widerstand" statt. Die Ausstellung wird bis zum 16. Januar 2024 zu sehen sein.

Wie kann ein progressiver Umgang mit Mehrsprachigkeit aussehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der diesjährige Vortragsschwerpunkt Mehrsprachigkeit der Abteilung Integration und Diversität der Stadt Wien. Die Vortragsreihe startet am Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar und greift Themen wie Sprachenrechte, Sprachverbote und Mehrsprachigkeit in Schulen auf.

Das Konfuzius-Institut an der Universität Wien begann das chinesische „Jahr des Hasen“ mit einer Festveranstaltung und einem Empfang zum Chinesischen Frühlingsfest. Der Frühlingsempfang zum „Jahr des Hasen“ fand am Freitag, dem 13. Jänner im großen Festsaal der Universität Wien statt und wurde durch Begrüßungsreden von Prof. Dr. Richard Trappl, Direktor des Konfuzius-Institutes der Universität Wien, und dem chinesischen Direktor, Prof. Dr. Xiaozhou Yao eröffnet.

Die sozio-politische Krise in Peru wird immer aggressiver und gerät außer Kontrolle. Bei Zusammenstößen während regierungsfeindlicher Proteste im ganzen Land sind seit dem Selbstputsch des ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die zentralen Forderungen der Proteste sind der Rücktritt der Interimspräsidentin Dina Boluarte, die Auflösung des Kongresses, sofortige Wahlen und die Freilassung des ehemaligen Präsidenten Castillo.

Im November präsentierten die chilenischen Karikaturisten Carlos Reyes und Rodrigo Elgueta ihr Buch Wir die Selk'nam im Österreichischen Lateinamerika-Institut (LAI) und auf der Buchmesse BUCH WIEN. Das Buch ist ein modulares Werk, das bereits in mehreren Sprachen veröffentlicht wurde und als Ausgangspunkt und Ressource dienen soll, um Gerechtigkeit zu schaffen und die ursprüngliche Bevölkerung, die Opfer des Völkermords wurde, wieder zusammenzuführen. Es ist auch eine Gelegenheit, mehr über diese Kultur zu erfahren, die vielleicht Antworten auf die aktuelle Weltlage hat. Wir haben die Comic-Autoren interviewt, um herauszufinden, warum dieses Thema, wie sie es geschafft haben, mit ihnen zu sprechen und warum in diesem Format. Die Selk'nam sind nicht die einzigen, die vom extremen Kolonialismus heimgesucht wurden.

Nach fünfjährigen Renovierungsarbeiten, die 352 Millionen Euro gekostet haben, öffnet das österreichische Parlament wieder seine Pforten. Die Öffentlichkeit kann das renovierte Gebäude und seine digitalen Fortschritte am 14. und 15. Januar besichtigen. Die Renovierung kostete rund 420 Millionen Euro.

Die Schwedische Handelskammer in Österreich bietet eine Plattform für Networking an, um den Handel zwischen Österreich und Schweden auszubauen. Ebenso haben Entrepreneure die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen zu präsentieren. Im Bereich Innovation und Digitalisierung, wie etwa Cybersicherheit und Smart Industry Projekte möchte sich Schweden 2023 noch verstärken.

Cultura Latina interviewte Carola Koblitz, Mitglied des Oystar-Entwicklerteams des Kinderbuchs "Kai & Kiki", das im September dieses Jahres erschienen ist. Carola promovierte in Medienpädagogik und erläuterte das interessante Konzept, das dieses Buch auszeichnet, die Geschichte, die Herausforderungen, auf die sie und das Team gestoßen sind und wo das Buch in Österreich erhältlich ist.

Schweden ist berühmt für seine Nordlichter, seine üppigen Wälder und Seen. Die Schweden sind es gewohnt, zu recyceln und die Stille in der Natur zu genießen. Eine Sache, die sie mindestens einmal am Tag tun, ist FIKA, ein kultureller Aspekt, bei dem es einfach darum geht, eine Pause von der Arbeit oder anderen Aktivitäten zu machen und mit Kollegen, Freunden oder der Familie Kaffee zu trinken. Am vergangenen Sonntag, den 4. Dezember, veranstaltete die ÖSG - Österreichisch-Schwedische Gesellschaft ihre Weihnachtsfeier im Veranstaltungsort Your Kitchen in Wien und so konnten wir diese Kultur besser kennen lernen.

Über 60 Wienerinnen und Wiener haben sich für das Projekt „Community Kommunikator*innen“ der Stadt Wien gemeldet. Sie wollen sich ehrenamtlich für einen besseren Austausch zwischen der Stadt und den diversen zivilgesellschaftlichen Gruppen und Vereinen, die es in Wien gibt, engagieren. Diese Woche fand das erste Austauschtreffen im Amtshaus Landstraße statt.

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