Maria Taramona
María Elena Taramona de Rodríguez ist Journalistin, Grafikdesignerin sowie Chefredakteurin und Herausgeberin des zweisprachigen Magazins CulturaLatina & Österreich. Seit 2005 lebt sie in Österreich und gründete 2009 in Wien ihre eigene Werbeagentur, aus der später das Magazin entstand. Mit viel Engagement setzt sie sich dafür ein, kulturelle Verbindungen zwischen Österreich und der lateinamerikanischen Community zu stärken und den interkulturellen Austausch zu fördern.
Global Fraud Summit 2026: Internationale Führungskräfte fordern eine koordinierte globale Antwort
Während des Global Fraud Summit 2026, organisiert mit Unterstützung des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und INTERPOL, betonten politische Entscheidungsträger, Sicherheitsverantwortliche sowie Vertreter internationaler Organisationen die dringende Notwendigkeit, vom politischen Bekenntnis zum konkreten Handeln im Kampf gegen globalen Betrug überzugehen.
Medizinisches Cannabis und Drogenpolitik: Patienten fordern bei der UNO humanere Vorschriften für CBD
Wien.- Unter Tränen und persönlichen Zeugenaussagen forderten Expert:innen, Anbauer:innen und Patientenvertreter:innen in Wien humanere politische Maßnahmen für den Zugang zu medizinischem Cannabis – insbesondere bei chronischen Schmerzen, schwerer Epilepsie und katastrophalen Erkrankungen.
Drogenpolitik und Haft: Expertinnen warnen bei der UNO vor unverhältnismäßigen Folgen für Frauen in Lateinamerika
Wien.- Die Verschärfung der Drogenpolitik hat in Lateinamerika unverhältnismäßige Auswirkungen auf Frauen – insbesondere auf jene, die in Armut und sozialer Ausgrenzung leben. Auf diese Entwicklung wiesen Expertinnen, Regierungsvertreterinnen und Menschenrechtsorganisationen während der Veranstaltung „When Drug Control Harms Women: Punitive Policies and Incarceration in Latin America“ hin, die im Rahmen der 69. Tagung der Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs, CND) am Sitz der Vereinten Nationen in Wien stattfand.
Viena Latina – VIELAC: Wie lateinamerikanische und karibische Migration Teil der Wiener Stadtgeschichte wurde
Manche Geschichten überqueren Ozeane in einem Koffer. Andere reisen in Familienfotografien, in jahrelang aufbewahrten Briefen oder in Erinnerungen weiter, die in der Erinnerung jener leben, die ihr Land verlassen haben, um ein neues Leben zu beginnen. Jahrzehntelang sind viele dieser lateinamerikanischen Geschichten in Wien im privaten Raum geblieben: in Gesprächen unter Landsleuten, bei kulturellen Feiern oder bei Treffen der Community. Heute werden diese Erinnerungen erstmals Teil der öffentlichen Erzählung der Stadt.
Mit der Eröffnung der Ausstellung „Viena Latina. Leben zwischen den Welten“ im Wien Museum wird die Geschichte der lateinamerikanischen und karibischen Migration in der österreichischen Hauptstadt zu einer sichtbaren, geteilten und kollektiven Erinnerung.
UNCAV-Generalversammlung 2026: Blick in die Zukunft
Die United Nations Correspondents Association Vienna (UNCAV) hielt gestern, am 26. Februar, ihre Ordentliche Generalversammlung 2026 im historischen Grand Hotel Wien ab, einem Ort von besonderer Bedeutung für die österreichische Tradition. Die Versammlung fand im Jahr des 40-jährigen Bestehens der Organisation statt und hatte damit einen besonderen Stellenwert.
Die Eröffnung von Aiko Energy in Wien stellt einen wichtigen Schritt für den europäischen Markt dar
Am Montag, den 9. Februar, fand die offizielle Eröffnung des neuen AIKO-Standorts in Wien statt. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft sowie aus internationalen Geschäftsnetzwerken zusammen und bot einen angenehmen Rahmen für Austausch und Networking.
Konfuzius-Institut: Chinesischen Frühlingsfest „Das Jahr des Pferdes“
Im Großen Festsaal der Universität Wien veranstaltete das Konfuzius-Institut in Österreich! das traditionelle chinesische Frühlingsfest unter dem Motto „Jahr des Pferdes“ und bot – wie jedes Jahr – eine stimmungsvolle Einstimmung auf das Chinesische Neujahr, das am 17. Februar beginnt.
„World Interfaith Harmony Week 2026“: Religion, Dialog und Weltordnung im Fokus der Debatte
Im Rahmen der World Interfaith Harmony Week, die jährlich vom 1. bis 7. Februar begangen wird, fand im Vienna International Centre (VIC) die internationale Konferenz „The Relevance of Religions for a Peaceful World Order“ statt, vor dem Hintergrund einer globalen Lage, die von bewaffneten Konflikten, geopolitischen Spannungen und einer zunehmenden gesellschaftlichen Fragmentierung geprägt ist.
Frauen und Entscheidungsfindung: Fortschritte und Herausforderungen aus europäischer Perspektive
Die Gleichstellung der Geschlechter in Entscheidungsprozessen bleibt eine zentrale Herausforderung moderner Demokratien. Vor diesem Hintergrund diskutierten Expert:innen bei der Podiumsdiskussion „Equality and Women’s Role in Public and Private Decision-Making Processes“ an der Diplomatischen Akademie Wien über bereits erzielte Fortschritte sowie weiterhin bestehende strukturelle Hürden, insbesondere im Hinblick auf die Beteiligung von Frauen an öffentlichen und privaten Entscheidungsprozessen.
Wiener Werbeschmäh Teil 3. Wie provokant darf Werbung sein?!
Ob Bier, Brot, Bestattung oder Mistkübel – der Wiener Schmäh bleibt ein starkes Kommunikationsinstrument, das weit über Dialekt hinausgeht. Er steht für Selbstironie, Lebensfreude und eine Prise Frechheit, die Werbung braucht, um zu berühren und zu bewegen.